KHD Einsatz Unterstützung des LFV Niederösterreich

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Der weiterhin andauernde Waldbrand im unwegsamen Rax-Gebiet stellt die eingesetzten Feuerwehren vor enormen Herausforderungen. Trotz maximalem Kräfteeinsatz der örtlichen und überregionalen Löschkräfte droht der Waldbrand wieder außer Kontrolle zu geraten.

Weit mehr als 300 Feuerwehrleute, unterstützt von einigen Löschhubschraubern, kämpfen seit Tagen gegen den großflächigen Waldbrand im unwegsamen Gelände von Hirschwang / Raxgebiet.

In den letzten Tagen und Nächten ist es gelungen, die Brandfläche auf etwa 115 Hektar zu beschränken – erfolgreich wurden mehrere Verteidigungslinien im steilen Gelände errichtet, um einen Übersprung der Flammen auf weitere Waldgebiete zu verhindern. Leider muss davon ausgegangen werden, dass aufgrund starker Winde, neue Flächen jederzeit in Brand gesetzt werden können.

Zudem ist die Sorge groß, dass das Feuer auch auf die benachbarte Rax überspringen könnte. Um das zu verhindern, wird die Feuerwehr mehrere Tanklöschfahrzeuge an der Bundesstraße in Stellung bringen. Mit mehreren Wasserwerfern will man versuchen, ein überspringen der Flammen zu verhindern. Im Zuge dessen wurden seitens dem niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes beim steirischen Landesfeuerwehrverband um Unterstützung angefragt.

Unverzüglich wurden Spezialkräfte aus der Steiermark mobilisiert, die ersten Einsatzkräfte machten sich bereits am 27. Oktober kurz nach 15:00 Uhr auf dem Weg nach Hirschwang (Niederösterreich).

Seitens der Steiermark stehen das Großtanklöschfahrzeug (WLF mit WAB Wasser/Schaum 8000 Liter Wasser / 500 Liter Schaum)  der Freiwilligen Feuerwehr Weiz mit 2 Einsatzkräften (BFV Weiz), das Großtanklöschfahrzeug (GTLF-A mit 9000 Liter Wasser / 2×500 Liter Schaum) mit 2 Einsatzkräften der Betriebsfeuerwehr Böhler Edelstahl GmbH & Co KG (BFV Bruck/Mur), die Freiwillige Feuerwehr Kraubath an der Mur (BFV Leoben) mit LKW-A und dem Sondereinsatzgerät Löschroboter LUF-60 mit 4 Einsatzkräften und das VF Lieboch (Nachlieferung diverses Schlauchmaterial) mit 2 Einsatzkräften bei der Waldbrandbekämpfung im Rax-Gebiet im Einsatz.

Das beiden Großtanklöschfahrzeug befinden sich im Zug von mehreren Großtanklöschfahrzeugen an der B27 stationiert, um einen Flammensprung über die Bundesstraße auf die Rax zu verhindern. Der Zug war die ganze Nacht über durchgehend im Einsatz, insgesamt 12 Tragkraftspritzen sorgen für ausreichend Löschwasserzufuhr. Die oberste Aufgabe des Löschroboters ist es ein Übergreifen der Flammen von Schneeberg auf die Rax im steilen Gelände zu verhindern.

Quelle: KHD Steiermark

Unsere Wehr steht mit 3 Mann in 12 Stunden Schichten im Einsatz, Ablösemannschaften werden seitens unserer FF organisiert. Die Sondereinsatzgeräte bleiben vor Ort.

 

Video 1

 

Video 2

 

Quelle: FF Steinhaus / FF Pielach-Melk

Großbrand in Mürzzuschlag 20.09.2021

Einsatzbericht unten

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Am 20.09.2021 wurden wir um 01:36 Uhr recht unsanft mittels Sirene geweckt. Der Einsatzgrund, am Handy abgelesen, machte unsere Kameraden aber schlagartig wach! Bauernhofbrand im Eichhorntal in Mürzzuschlag! Wie im Alarmplan vorgesehen werden bei dieser Größenordnung von Bränden alle Feuerwehren des Abschnittes 2, also Langenwang, Hönigsberg, Mürzzuschlag, Spital und Steinhaus alarmiert. Wir rückten mit dem Rüstlöschfahrzeug mit 6 Mann und dem Mannschaftstransportfahrzeug mit dem Tragkraftspritzenanhänger mit 7 Mann zur angegebenen Adresse aus. Bereits in Grautschenhof auf Höhe vom Forstinger konnten wir in den Wolken den sich spiegelten Feuerschein deutlich wahrnehmen. Wenige Minuten später trafen wir am Brandort in Kohleben ein. Unser Einsatzauftrag lautete westlich des in Vollbrand stehenden Stallgebäudes eine Löschleitung vorzutragen.

Bereits von Anfang des Einsatzes an war den eingesetzten Feuerwehren klar das die Wasserversorgung von besonderer Wichtigkeit werden würde. Mit unserer am Anhänger verladenen Tragkraftspritze förderten wir Wasser aus der Mürz. Danach stellten wir  eine Versorgungsleitung  mit einer Länge von 280 Metern zu unserem Rüstlöschfahrzeug her. Nachdem die Wasserversorgung unseres RLFA sichergestellt werden konnte, errichteten wir eine 2. Löschleitung um auch nördlich des Stalles mit der Brandbekämpfung zu beginnen.

In der Zwischenzeit wurden durch die Einsatzleitung der Feuerwehr Mürzzuschlag auch die Feuerwehren Kapellen und Altenberg alarmiert.

Somit standen gegen 02.30 Uhr insgesamt 108 Kameraden mit 22 Fahrzeugen von 7 Feuerwehren im Einsatz. Das Feuer konnte in den nächsten 2 Stunden weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Ab 05:00 Uhr wurde damit begonnen einzelne Feuerwehren aus dem Einsatz herauszulösen um in den jeweiligen Gemeinden die Einsatzbereitschaft wieder herstellen zu können. Wir rückten um 05:30 Uhr wieder in das Rüsthaus Steinhaus ein und konnten die Einsatzbereitschaft  nach Reinigung und Aufrüsten der Betriebsmittel wieder um 06:45 Uhr an die Landesleitzentrale melden.

Am 19.05.2021 um 17:26 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Steinhaus mit der Sirene zu einem Einsatz wegen einer Rauchentwicklung im Zwischenangriff Fröschnitz des Semmeringbasistunnel alarmiert. Um 17:35 Uhr trifft das RLFA der Feuerwehr Steinhaus bei der Tunnelbaustelle ein und beginnt bei den Schachtanlagen mit der Errichtung der Einsatzleitung. Gleichzeitig hat sich auch der Feuerwehrkommandant in die Sicherheitszentrale begeben um die erste Erkundung gemeinsam mit dem Bauleiter der ARGE mithilfe von Detektoren, Messgeräten und Videos durchzuführen.

Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass im Bereich des Bohrkopfes der Tunnelvortriebsmaschine 1 am Streckengleis 2 Ost eine Rauchentwicklung sichtbar war.

Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits alle Vortriebsmitarbeiter die beiden Streckenröhren Ost verlassen. Es war also keine unmittelbare Gefahr in Verzug. Die Rauchentwicklung entstand wahrscheinlich durch eine chemische Reaktion von einem 2 Komponentenschaum. Dieser 2 Komponentenschaum wird ca. 5 Meter vor bzw. über dem Bohrkopf im Gestein eingebracht um den Berg zu sichern. Um einen sicheren Bereich herstellen zu können wurde durch die Einsatzleitung beschlossen mehrere Gasmessungen in den Quer- und Längskavernen durchzuführen sowie den Rettungszug in Bereitschaft zu bringen. 4 Mitglieder des inneren Rettungsteams, darunter der Kommandantstellvertreter der Feuerwehr Steinhaus, begaben sich ausgerüstet mit Sauerstoffkreislaufgeräten um 17.58 Uhr unter Tage. Es wurden mehrere Messungen an verschiedenen Standorten in den Streckenröhren Ost 1 und 2 durchgeführt, welche jedoch keine erhöhten Werte ergaben.  In Abstimmung der Einsatzleitung mit dem Bauleiter wurde festgelegt das kein Löschmittel auf den Komponentenschaum aufgetragen wird da die Rauchentwicklung langsam aber stetig weniger wurde. Der restliche Rauch wurde mit der Tunnelbelüftung ausgeblasen. Sicherheitshalber wurde die Nachtschicht in der Ursprünglich betroffenen Streckenröhre abgesagt. Um 18:50 Uhr haben sich alle Kameraden des inneren Rettungsteams wieder bei unserer Einsatzleitung zurückgemeldet. Unmittelbar daraufhin haben wir den Einsatz beendet. Im Einsatz stand die Freiwillige Feuerwehr Steinhaus mit RLFA, KRF und MTF mit 15 KameradInnen.

 

 

16.01.2021

Sirenenalarm für die FF Steinhaus

Auf teilweise schneebedeckten Fahrbahn kam ein PKW von der

Straße ab und fuhr in den Straßengraben, wobei er eine Verkehrstafel umfuhr!

Die Insassen blieben unverletzt. Bergung mittels Seilwinde und Abtransport mit

unserer Abschleppachse ins Rüsthaus.